8. August 2019

FRIWO legt im Übergangsjahr 2019 Grundlagen für profitables Wachstum – erstes Halbjahr im Zeichen nachlassender Konjunktur

/ Geschäftsentwicklung in den ersten sechs Monaten unter den Erwartungen
/ Konzernumsatz bei 49,7 Mio. Euro, EBIT bei -2,3 Mio. Euro
/ Leichte Belebung der Auftragslage seit Mai; zahlreiche neue Projekte im traditionellen Lader- und Stromversorgungsgeschäft
/ CEO Rolf Schwirz: „Trotz stärkerem Gegenwind aus den Märkten wollen wir 2020 auf den langfristigen Wachstumspfad zurückkehren“

Ostbevern, 8. August 2019 – Die Geschäftsentwicklung des FRIWO-Konzerns im ersten Halbjahr 2019 stand im Zeichen einer nachlassenden gesamtwirtschaftlichen Konjunktur und der Weiterentwicklung des Unternehmens zum Anbieter von Systemlösungen für digital steuerbare und aufeinander abgestimmte Stromversorgungs- und Antriebslösungen. Insgesamt blieb die Entwicklung des Herstellers hochwertiger Ladegeräte, Stromversorgungen, Akkupacks und LED-Treiber vor allem im zweiten Quartal unter den Erwartungen des Vorstands.

Wesentliche Erfolgskennzahlen des Konzerns erstes Halbjahr 2019

  • Der Konzernumsatz lag mit 49,7 Mio. Euro um 19,7 Prozent unter dem Niveau des gleichen Vorjahreszeitraums (61,9 Mio. Euro). Dabei verzeichnete FRIWO bei E-Mobilität einen erfreulichen Umsatzzuwachs von 19,1 Prozent. Die unterplanmäßige Geschäftsentwicklung ist wesentlich auf die deutlich schwächere Nachfrage bei Kunden im Bereich Werkzeuge und Gartengeräte zurückzuführen. Zudem werden sich zwei Großprojekte im Bereich E-Mobility, bei denen FRIWO erstmals als Systemanbieter agiert, ins kommende Geschäftsjahr verschieben. Dagegen verzeichnete FRIWO im Kerngeschäft für E-Mobility-Anwendungen eine unverändert solide Nachfrage und konnte im traditionellen Geschäft mit Netz- und Ladegeräten zahlreiche neue Projekte gemeinsam mit Kunden starten.
  • Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag nach sechs Monaten bei -2,3 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 2,1 Mio. Euro). Das Ergebnis ist im Wesentlichen durch den Umsatzrückgang belastet, der nur teilweise durch Kostenreduzierungen und Effizienzsteigerungen an den eigenen Produktionsstandorten kompensiert werden konnte.
  • FRIWO schloss die ersten sechs Monate 2019 mit einem Konzernergebnis nach Steuern von -2,7 Mio. Euro ab (Vorjahreszeitraum: 1,3 Mio. Euro).


Transformation zum Systemanbieter auf einem guten Weg

Die Integration der Ende 2018 erworbenen Emerge-Engineering GmbH in den FRIWO-Konzern wurde im ersten Halbjahr erfolgreich abgeschlossen. Durch die akquirierte Steuerungssoftware kann FRIWO künftig für nahezu das gesamte Produktportfolio Gesamtpakete aus Hard- und Software für digital steuerbare, exakt aufeinander abgestimmte Stromversorgungs- und Antriebslösungen bieten. Der aktuelle Auftragseingang und positiv verlaufende Kundengespräche lassen erwarten, dass die neuen Lösungen im Jahr 2020 erstmals einen spürbaren Umsatzbeitrag leisten werden.


Ausblick auf das Gesamtjahr 2019

Nach der unterplanmäßigen Umsatz- und Ertragsentwicklung im ersten Halbjahr geht der Vorstand von Belebungstendenzen im zweiten Halbjahr aus, basierend auf der Auftragsentwicklung der Monate Mai und Juni. Dennoch hat FRIWO in einer Börsenpflichtmitteilung am 17. Juli 2019 die wirtschaftlichen Erwartungen an das Gesamtjahr 2019 angepasst. Der Vorstand geht nunmehr von einem Konzernumsatz in der Spanne von 103 bis 107 Mio. Euro aus (bisher: leichter Rückgang zum Vorjahreswert von 120,5 Mio. Euro). Beim EBIT (2018: 7,5 Mio. Euro) wird 2019 ein ausgeglichenes Ergebnis bis hin zu einem Wert von -2,0 Mio. Euro erwartet.


Rolf Schwirz, Vorstandsvorsitzender (CEO) der FRIWO AG:
„2019 bleibt strategisch und wirtschaftlich ein Jahr des Übergangs. Die konjunkturelle Entwicklung führt dazu, dass wir zusätzliche, zu Jahresbeginn noch nicht absehbare Herausforderungen meistern müssen. Die eingeleitete Transformation der FRIWO Gruppe zu einem Systemanbieter wird ungeachtet dessen konsequent fortgesetzt. Sie soll einen wichtigen Beitrag leisten, um im Jahr 2020 trotz des stärkeren Gegenwinds auf den Märkten auf unseren langfristigen Wachstumspfad zurückzufinden.“


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