8. November 2017

FRIWO nach neun Monaten 2017 mit deutlichem Ergebniszuwachs

• Konzernumsatz steigt um 8,5 Prozent auf 108,8 Mio. Euro
• EBIT mit 7,5 Mio. Euro signifikant über Vorjahr
• Positive Margen- und Ergebniseffekte aus Investitionen in Vietnam, Neuordnung des Kundenportfolios und internen Effizienzsteigerungen
• Ergebniserwartung für Gesamtjahr 2017 zum zweiten Mal erhöht, Umsatzprognose präzisiert

Ostbevern, 8. November 2017 – Die FRIWO AG, Hersteller hochwertiger Ladegeräte, Stromversorgungen, Akkupacks und LED-Treiber, hat in den ersten drei Quartalen 2017 den Umsatz weiter gesteigert und die Ertragslage deutlich verbessert.

Der Konzernumsatz erreichte von Januar bis September 108,8 Mio. Euro, ein Plus von 8,5 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum (100,3 Mio. Euro). Gegenüber den Vorquartalen schwächte sich erwartungsgemäß die Umsatzdynamik weiter ab. Diese Entwicklung ist zum Teil durch die Veränderung des Kundenportfolios der FRIWO bedingt. Gleichzeitig hat FRIWO das Geschäft mit kabellosen Stromversorgungen im Bereich Werkzeuge weiter gestärkt, wo sich die Kunden aber zumeist bereits im Frühjahr für die Saison bevorraten.

Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich deutlich um 3,5 Mio. Euro auf 7,5 Mio. Euro gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum (2016: 4,0 Mio. Euro). Außer von dem Umsatzanstieg profitierte FRIWO dabei von dem steigenden Anteil der Eigenfertigung durch das 2015 gegründete Produktionswerk in Vietnam, von der weit fortgeschrittenen Optimierung des Produkt- und Kundenportfolios mit Blick auf Marge und Rentabilität sowie von der Verbesserung interner Abläufe.

Der FRIWO-Konzern schloss die ersten neun Monate 2017 mit einem Gewinn nach Steuern von 5,1 Mio. Euro ab (Vorjahreszeitraum: 2,6 Mio. Euro).

Die FRIWO-Gruppe beschäftigte zum 30. September 2017 weltweit 1.939 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Jahresende 2016: 731). Der starke Anstieg ist zu weiten Teilen auf die erstmalige Einbeziehung der Anfang dieses Jahres akquirierten Wandler- und Drosselfertigung in Vietnam zurückzuführen. Die Mitarbeiteranzahl in Deutschland lag mit 260 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zum Stichtag in etwa auf dem Niveau des Vorjahresendes (262).

Ausblick auf das Gesamtjahr 2017 nochmals optimistischer


Wie am 7. November 2017 in einer Börsenpflichtmitteilung bekannt gegeben,  hat der Vorstand nach abgeschlossener Auswertung vorläufiger Zahlen für den Monat Oktober die Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2017 zum zweiten Mal nach oben angepasst. Ging er bisher von einem Konzern-EBIT in Höhe von 7,5 bis 8,5 Mio. Euro aus, so erwartet er jetzt ein EBIT zwischen 9,5 bis 10,0 Mio. Euro. Beim Konzernumsatz präzisiert der Vorstand seine bisherige Aussage eines leichten Wachstums und geht für das Jahr 2017 nunmehr von einem Wert von mehr als 140 Mio. Euro (Vorjahr: 134,6 Mio. Euro) aus.

Ein vorteilhafter Produkt- und Kundenmix führte zu einem überdurchschnittlich positiven Oktoberergebnis. Zudem wurden interne Abläufe, z.B. durch die Anschaffung neuer Software, vereinfacht und beschleunigt, wodurch Personal- und Fixkosten unter den Planungen gehalten werden konnten.


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